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Citroën elektrischer 2CV: Alles, was wir über die Rückkehr der Ikone wissen

29. Juni 2026

NewsroomCitroën elektrischer 2CV: Alles, was wir über die Rückkehr der Ikone wissen

Citroën elektrischer 2CV: Alles, was wir über die Rückkehr der Ikone wissen

Achtunddreißig Jahre nach dem Ende der Produktion erweckt Citroën einen der bekanntesten Namen der französischen Automobilgeschichte wieder zum Leben. Die 2CV ist zurück, und sie wird rein elektrisch sein. Das Unternehmen hat es am 21. Mai 2026 offiziell bestätigt, mit einem klaren Versprechen: ein Preis unter 15.000 Euro, der sie zu einem der günstigsten Elektrofahrzeuge Europas machen würde. Vorläufig handelt es sich hauptsächlich um eine Ankündigung. Die erste offizielle Präsentation ist auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 2026 zu erwarten, und der Verkaufsstart soll nicht vor 2028 erfolgen. Ein Überblick über das Bestätigte und das noch Unklare.

Die elektrische 2CV ist offiziell: Was Citroën angekündigt hat

Citroën bestätigte die Rückkehr der 2CV am 21. Mai 2026 im Rahmen des strategischen Plans FaSTLAne 2030 von Stellantis. Drei Punkte stehen fest: Das Fahrzeug wird zu 100 % elektrisch sein, es wird auf einen Preis unter 15.000 Euro abzielen, und die Produktion soll ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano d'Arco anlaufen. Ein erstes Präsentationsmodell wird auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 2026 vorgestellt. Der Rest, einschließlich des endgültigen Designs, folgt zu diesem Zeitpunkt.

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Die 2CV, eine Volkslegende

Um zu verstehen, was auf dem Spiel steht, sollte man sich in Erinnerung rufen, was die 2CV einst darstellte. 1948 unter dem Namen TPV (Toute Petite Voiture) eingeführt, hatte sie eine einfache Mission: das ländliche Nachkriegsfrankreich kostengünstig zu motorisieren. Als "Deudeuche" bekannt, sollte sie laut einem legendaren Lastenheft ein gepügütes Feld überqueren können, ohne die auf dem Sitz liegenden Eier zu zerbrechen. Robust, leicht, nahezu unverwustbar und günstig, wurde sie bis 1990 mit über fünf Millionen Exemplaren gebaut. Sie wurde mehr als ein Auto: ein Symbol für Freiheit und volksnahen Erfindergeist. Kaum ein Fahrzeug ist in der französischen Automobillandschaft ikonischer. Es ist dieses Erbe, verbunden mit einer sehr hohen Messlatte, das Citroën wieder zum Leben erwecken möchte.

Eine Hommage an den Geist, kein Pastiche

Genau hier unterscheidet sich Citroën. Das Unternehmen verspricht, nicht in billige Nostalgie zu verfallen: keine Kopie der Silhouette von 1948, kein falsches Wellblech. Die Idee ist, die Philosophie der ursprünglichen 2CV neu zu beleben, die seinerzeit als minimalistisches, leichtes und für jeden erschwingliches Fahrzeug konzipiert wurde. Dieser Ansatz, aus dem Konzept Oli abgeleitet, lässt sich in einer Formel zusammenfassen: Mehr aus weniger machen. Das unterscheidet ihn von Renault, das auf das offen retro Design seines R5 und R4 setzt. Wo Renault die emotionale Karte ausspielt, stellt Citroën den Nutzen über den Augenzwinkerer.

Preis, Plattform und Produktion: Was wir wissen

Die Preisambitionen sind klar: unter die Marke von 15.000 Euro, ein Niveau, das heute in Europa kein neues Elektrofahrzeug erreicht. Um dies zu erreichen, soll die 2CV auf einer neuen Plattform namens E-Car basieren, die Elektrotechnologie von Leapmotor, dem chinesischen Partner von Stellantis, mit vollständig europäischer Fertigung verbindet. Die Batterie soll vom Typ Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) sein, die kostengünstiger und gut für den städtischen Einsatz geeignet ist. Diese von der Fachpresse berichteten Angaben müssen noch offiziell bestätigt werden. Die industrielle Herausforderung ist real: Um diesen Preis zu halten, muss Citroën bei allem Nicht-Wesentlichen sparen, einschließlich der Ausstattung, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Fahrkomfort zu machen. Genau das ist das Versprechen und das gesamte Risiko des Projekts.

Elektrische 2CV, Renault 5, ë-C3: die Preiswette

Wenn Citroën sein Ziel erreicht, würde die 2CV zum günstigsten Elektrofahrzeug auf dem Markt, billiger als der Renault 5 E-Tech und sogar als der Citroën ë-C3, der bereits zu den günstigsten Elektrofahrzeugen gehört. Die Wette ist riskant: Ein rentables europäisches Elektroauto für unter 15.000 Euro zu bauen und dabei gegen die chinesische Konkurrenz anzutreten, ist eine industriële Meisterleistung. Genau das macht das Projekt so interessant zu verfolgen. Bei Erfolg könnte es die Karten im europäischen Einsteiger-Elektromarktsegment neu mischen und sowohl französische als auch chinesische Mitbewerber zu Preisnachlass zwingen. Wovon in erster Linie die Verbraucher profitieren würden.

Warum lanciert Citroën die 2CV jetzt neu?

Das Timing ist kein Zufall. Der Markt für erschwingliche Elektrofahrzeuge nimmt Gestalt an, und die Marken suchen starke Namen, um sich zu positionieren. Renault hat mit dem R5 E-Tech den Weg gezeigt, einem kommerziellen Erfolg, der den öffentlichen Appetit auf neu erfundene Ikonen bewiesen hat. Citroën braucht seinerseits ein Zugpferd, das seine Elektrovolumina steigern kann. Die 2CV zurückzubringen bedeutet, sofortige Bekanntheit und eine Geschichte zu erlangen, die niemand erklären muss. Das Risiko: enorme Erwartungen zu enttäuschen. Die Marke weiß das und betont die Treue zum Geist statt zur Form, um dem Vorwurf des Verrats zu entgehen. Dennoch ist die Umwandlung eines Mythos in einen erschwinglichen Elektro-Bestseller eine Aufgabe, die bisher noch niemand wirklich perfekt gemeistert hat.

Was noch bestätigt werden muss

Einiges, um ehrlich zu sein. Citroën hat weder Reichweite, noch Leistung, Batteriekapazität, endgültiges Design noch den genauen Preis kommuniziert. All das wird auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst 2026 erwartet. Auf diesem Stand ist es besser, die elektrische 2CV als starke Absichtserklärung statt als fertiges Produkt zu betrachten. Vor allem die Preisversprechen werden bis 2028 der industriellen Realität standhalten müssen. Weitere Unbekannte bleiben: Wird die 2CV ein streng städtisches Fahrzeug oder ein etwas vielseitigeres Format? Wird es Varianten geben, wie den Kleintransporter, der zur Legende des Originals beitrug? Citroën hält das Geheimnis aufrecht.

Sollte man sich schon begeistern lassen?

Seien wir nüchtern. Eine Ankündigung, so spektakulär sie auch sein mag, ist kein Auto. Zwischen dem heutigen Versprechen und der Markteinführung 2028 kann sich vieles ändern: der Zielpreis, die technische Ausführung, sogar der Zeitplan. Die jüngere Geschichte ist voll von verlockenden Projekten, die mit Pauken und Trompeten angekündigt und dann zurückgestutzt wurden. Die Absicht bleibt kohärent, und die Dynamik von Stellantis im Bereich erschwinglicher Elektromobilität ist real. Unser Rat: Verfolgen Sie das Thema mit Interesse, notieren Sie den Pariser Automobilsalon in Ihrem Kalender, aber verzichten Sie nicht auf einen Kauf heute zugunsten eines Fahrzeugs, das erst in zwei Jahren kommen wird. Zu diesem Preis und mit diesem Namen könnte die 2CV, falls Citroën sein Wort hält, durchaus zu einem der begehrtesten Elektrofahrzeuge des späten Jahrzehnts werden.

Wie lädt man ein so erschwingliches Stadtauto auf?

Ein kleines städtisches Elektrofahrzeug wie die künftige 2CV wird hauptsächlich zu Hause geladen: Eine langsame Übernachtladung reicht für die täglichen Fahrten vollkommen aus. Für längere Ausflüge oder für Fahrer ohne Heimladestation übernimmt das öffentliche Netz. An Electra Schnellladestationen startet der Ladevorgang mit Autocharge automatisch, ohne Badge oder App, und eine kleine Batterie füllt sich in wenigen Minuten. Mit anderen Worten: Selbst ohne Garage oder Heimladestation wäre eine elektrische 2CV im Alltag und am Wochenende problemlos nutzbar. Zwei Abonnements helfen, die Kosten zu senken:

Electra+ Essential: 1,99 €/Monat ohne Bindung, 0,10 €/kWh Rabatt auf jeden Ladevorgang im Electra-Netz.

Electra+ Smart: 4,99 €/Monat ohne Bindung, 0,20 €/kWh Rabatt auf jeden Ladevorgang im Electra-Netz.

Finden Sie die Electra Schnellladestationen auf der Karte, und alle Details zu den Tarifen auf der Seite Electra+ Abonnement.

Häufig gestellte Fragen zum Citroën elektrischen 2CV

Ist der neue Citroën 2CV elektrisch?

Ja. Citroën hat bestätigt, dass der neue 2CV zu 100 % elektrisch sein wird. Es ist der einzige angekündigte Antrieb.

Was wird der elektrische 2CV kosten?

Citroën zielt auf unter 15.000 Euro ab. Der endgültige Preis wird später bekannt gegeben, wahrscheinlich um die Enthullung auf dem Pariser Automobilsalon.

Wann kommt der neue 2CV?

Die Produktion beginnt 2028 im italienischen Werk Pomigliano d'Arco. Ein offizieller Vorgeschmack wird bereits für Oktober 2026 erwartet.

Wird die elektrische 2CV ein Retro-Design haben?

Citroën sagt, es lasse sich vom Geist des 2CV inspirieren, Einfachheit und Erschwinglichkeit, anstatt das Design zu kopieren. Der endgültige Stil wird auf dem Pariser Automobilsalon enthüllt.

Welche Reichweite wird die elektrische 2CV haben?

Noch unbekannt: Citroën hat keine technischen Daten veröffentlicht. Die Batterie soll vom Typ LFP sein, geeignet für den städtischen Einsatz.

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Rückkehr des 2CV ist ein schönes Versprechen und eine echte Wette. Citroën möchte beweisen, dass ein europäisches Elektrofahrzeug unter 15.000 Euro bleiben kann, indem es auf Nüchternheit statt Nostalgie setzt. Auf dem Papier ist die Idee überzeugend und dem ursprünglichen Geist treu. Es gilt jedoch noch, die Ankündigung in ein Auto umzuwandeln, was nicht vor 2028 geschehen wird. Bis dahin ist der Pariser Automobilsalon im Oktober 2026 der Termin, den man nicht verpassen sollte, wenn der 2CV endlich klare Konturen bekommen soll. Wie auch immer: Dass dieser Name auf einem erschwinglichen Elektrofahrzeug zurückkehrt, sagt viel über die Richtung aus, in die sich der Markt entwickelt.

Um Electra-Stationen in Ihrer Nähe zu finden, laden Sie die App im App Store oder bei Google Play herunter. Und um die Kosten jedes Ladevorgangs zu senken, rechnet sich das Electra+ Smart-Abonnement schnell, auch bei einem kleinen Stadtauto.

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Geschrieben von Nicolas, Mobilitaetsexperte bei Electra

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